| Test: Foto auf Leinwand |
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In der Zeitschrift Digital Photoshop Ausgabe 1/2012 wurden Fotos auf Leinwände diverser Hersteller genauer unter die Lupe genommen. In der Wertung wurden die Punkte
berücksichtigt. Fotoleinwände der eigenen Bildmotive vermitteln einen eigenen Charakter. Sie wirken edel und machen Eindruck. Dabei muss allerdings die Qualität stimmen. Ansonsten ist die Freude über das eigene Kunstwerk nur von kurzer Dauer. Unter den vielen Fotodienstleistern den richtigen zu finden scheint nicht leicht, da es jeden Tag mehr werden und jeder mit perfekter Qualität wirbt. Die Spreu vom Weizen zu trennen hatte folgender Test zur Aufgabe. Fertigung der Leinwände Die Fertigung einer Leinwand erfordert einen hohen Anteil an manueller Arbeit und isz nicht vergleichbar mit der maschinellen Herstellung eines Fotos auf Fotopapier. Hier ist wirklich noch Handarbeit gefragt. Die dazu verwendeten seidenglänzende oder matten Baumwollstoffe haben meist eine Grammatur von 300-350 g/m². Typisch ist die feine Stoffstruktur der Baumwolle mit leicht fühlbaren Vertiefungen und deren Reißfestigkeit und Formstabilität. Die seidenglänzende Oberfläche ist relativ unempfindlich gegenüber Berührungen und leichter Feuchtigkeit. Umgebungslicht wird leicht reflektiert, so wie man es von Ölgemälden gewohnt ist. Die Fotoleinwände zeichnen sich besonders durch eine hohe Farbbrillanz und Bildtiefe aus. Stoffe Die tiefenmatten Stoffe sind etwas empfindlicher in Sachen Berührung und Feuchtigkeit. Licht wird von der Oberfläche nahezu nicht reflektiert und die Struktur der matten Stoffe erscheint nicht so deutlich wie es bei den seidenglänzenden Stoffe der Fall ist. Einen speziellen Sonnenschutz bieten allerdings alle Leinwände. Diese wird entweder über die eingesetzte Tinte oder nachträglich über einen zusätzlichen Produktionsprozess aufgebracht. Das sorgt dafür, dass die Leinwand nicht an Farbkraft verliert (Eckwert: Lebensdauer ca. 100 Jahre). Ein wesentlicher Punkt, was die Qualität einer Fotoleinwand bestimmt, ist das eingesetzte Holz für den Rahmen. Hier wird durchweg auf echtes Massivholz, meist Kiefer, gesetzt. Da Holz ein Naturprodukt ist, dass sich im Lauf der Zeit auch verändern kann, kann allerdings eine absolute Planlage der Leinwand an der Wand nicht garantiert werden. Hier kann mann etwas entgegenwirken, indem man bei der Bestellung gleich einen stärkeren Keilrahmen wählt. Je stärker der Keilrahmen, umso besser die zu erwartende Planlage. Allerdings ist dann auch mit einem höheren Gewicht und höheren Kosten der Leinwand zu rechnen. Allerdings empfiehlt es sich zwecks Stabilität, bei größeren Bildformaten einen etwas stärkeren Rahmen zu wählen. Nach dem Aufbringen des Motivs auf das Canvas wird dieses meist in Handarbeit auf dem Keilrahmen aufgespannt, wobei dieses auf der Rückseite des Keilrahmen befestigt wird. Durch das Umschlagen des Stoffes gehen fertigungsbedingt Bildteile verloren. Das sollte auch bei der Wahl der Rahmenstärke berücksichtigt werden. Hier empfiehlt es sich bei der Auswahl des Motivs schon darauf zu achten, dass genügend Platz am Bildrand für das Aufspannen vorhanden ist, so dass das Motiv wie gewünscht noch auf der Leinwand platziert werden kann. Dies ist bei allen Anbietern aber auch in der Bestellsoftware zu erkennen, so dass hier eigentlich nichts schief gehen kann. Folgende Hersteller wurden bewertet:
* kleinstes vergleichbares Format Fazit Der Testsieger Klick bestach durch Qualität, Farbbrillanz, Lieferzeit, bequemem Bestellvorgang und wertiger Verarbeitung. Dahinter platzierte sich Meinfoto.de, deren Produkt gleichzeitig noch Preissieger wurde und zu den günstigsten im Testfeld zählte. Alle weiteren Kandidaten lagen ungefähr auf gleichem Niveau und schlossen mit der Note gut ab. Einen extremen Ausreißer nach unten gab es nicht. |
