| Fotobücher im Test |
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In der Zeitschrift Digital Photo Ausgabe 12/2011 wurden Fotobücher diverser Hersteller genauer unter die Lupe genommen.
In der Wertung wurden die Punkte
berücksichtigt.
Ausbelichtung vs. Digitaldruck Grundsätzlich gibt es zwei Druckverfahren. Der Digitaldruck lässt ein Fotobuch mit einer hohen Seitenzahl zu. Die Fotobücher mit ausbelichteten Seiten sind eher mit kleinerer Seitenzahl erhältlich, da das Papier meist dicker ist. Sie sollten sich also grundsätzlich erst mal die Frage stellen, wiviele Seiten möchte ich in meinem Fotobuch haben.
Text wird beim Digitaldruck meist besser dargestellt als bei ausbelichteten Seiten. Allerdings muss man bei Bildern einen Abstrich in der Qualität hinnehmen. Die ist bei den ausbelichteten Seiten in der Regel besser. Die Bindung der Seiten ist ebenfalls ein Kriterium, das es zu beachten gilt. Meist werden im Digitaldruck die Seiten mit einer Klebebindung, die die einzelnen Seiten zu einem Buch zusammenfassen, versehen. Das bedeutet, dass keine plane Fläche entsteht, wenn das Buch aufgeklappt vor einem liegt und Bildteile verschwinden im Falz. Bilder über die Bindung hinaus sind dann nicht ganz so schön anzusehen. Das Belichtungsverfahren entspricht dem Verfahren der klassischen Fotoentwicklung. Diese werden chemisch auf echtem Fotopapier gedruckt und wird meist mit einer Leporello- beziehungsweise Lay-Flat-Bindung versehen. Geöffnete Fotobücher haben dann keinen Falz und die Doppelseiten bieten gute Möglichkeiten Panorama-Bilder über die ganze Breite schön darzustellen. Es verschwinden keine Bildteile in der Bindung. Ebenfalls bieten ausbelichtete Seiten eine höhere Farbbrillanz da die Umwandlung von RGB zu CMYK nicht notwendig ist. Der RGB Farbraum ist der größere Farbraum gegenüber dem in der Druckindustrie verwendeten CMYK Farbraum. Das heiß es können mehr Farbinformationen übermittelt werden. Fotobücher auf ausbelichtetem Fotopapier sind vor allem für die geeignet, die größten Wert auf perfekte Darstellung ihrer Fotos legen und nur bedingt mit Textelementen arbeiten. Folgende Hersteller wurden bewertet: Ausbelichtung:
Digitaldruck:
Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass es enorme Preisunterschiede gibt. Ebenfalls sollte man sich Gedanken machen, ob man eine hochglänzende Oberfläche wünscht. In Sachen Farbbrillanz, satte Schwarz-Werte und Bildqualität ist die hochglänzende Oberfläche eine gute Wahl. Allerdings hinterlässt man mit der Zeit viele Fingerabdrücke, das die langfristige Freude enorm trüben kann. Diese empfindet man dann oft als störend. Hier ist die matte Veredelung eine bessere Wahl. Testsieger wurde Fotocommunity Prints. Aus dem Test gingen in Sachen Bildqualität ganz klar die teuren Anbieter hervor. Bester in Sachen Bildqualität ist Fotocommunity Prints, gefolgt von Fujufilm und Fotobuch.de. Nur Printeria kann mit seinem Buch in Digitaldruck-Technik mit etwas Abstand annähernd mithalten. Von Seiten der Lieferzeit sticht hier Cewe positiv hervor. Die Bestellabwicklung wurde bei Photo Dose besonders positiv bewertet. Bei den Kosten im Vergleich zur Leistung gibt es keinen klaren Sieger. Fazit und Anmerkung: Nehmen Sie sich Zeit für die Erstellung und rechen Sie genügend Zeit für die Fertigung und Lieferung mit ein. Es sollte immer die Qualität des Fotobuches im Vordergrund stehen. Nicht jedes Fotobuch muss in der besten Qualität erstellt werden. Für manche Zwecke tut es ein Kompromiss aus Bildqualität und Kosten. Die schönsten Urlaubserinnerungen oder ein Fotobuch von der eigenen Hochzeit sollte allerdings nicht an den Kosten scheitern, da eine schlechte Bildqualität oder Verarbeitung die Freude enorm trüben können.
Mein persönlicher Favorit ist in diesem Testfeld leider nicht vertreten. Perfekte Bildqualität und Verarbeitung bietet Saal-digital.de. Viele positive Bewertungen im Netz und persönliche Erfahrungen untermauern dies. Saal gehört eher zu den etwas teureren Anbietern und spielt auf dem Niveau von Fujifilm oder Fotobuch.de. |